Pflanzen von Palmen - Wie funktioniert es?

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Pflanzen von Palmen - Details

Die Frage Palmen im Freien zu pflanzen stellt sich aus vielerlei Hinsicht, zum einen ist dieser ansprechende Baum ein Gehölz, welches Jahrzehnte überdauert, zäh in Bezug auf starke Temperaturschwankungen ist und zudem Schatten spendet, was besonders in südlichen Gefilden sehr geschätzt wird.

In puncto Gestaltungsmöglichkeiten, ist anzumerken, dass Palmen den jeweiligen Pflanzorten ein elegantes Aussehen verleihen und oft mit der klassischen Architektur harmonisieren, wobei man von einem Gefühl der Beruhigung und Sorgenfreiheit übermann wird.

Natürlich ist es angebracht Palmen auf weitflächigen Anlagen zu pflanzen, obwohl auch zwei bis drei Bäume, die auf einem kleinen Grundstück gepflanzt sind, durchaus ihren Reiz haben und aus ästhetischer Sicht hervorragend wirken.

Als Erstes gilt es bei der Anlage eines Plamen-Ensembles, die passende Palmensorte auszuwählen, damit diese Ihren Ansprüchen gerecht wird. Berücksichtigen Sie hierbei, dass Palmen sich in Größe, Bedarf an Sonnenlicht, welches sie zum Wachstum benötigen, in Bezug auf ihre Widerstandsfähigkeit gegen Temperaturschwankungen, im Aussehen der Stämme, der Blätter und anderer verschiedener Merkmale unterscheiden.

„Mastersmine“ hilft Ihnen bei der Auswahl und stellt Ihnen nachfolgend einige Palmenarten vor:

  • Kubanische Königspalme (Roystonea regia) – Stamm bis 20 Meter hoch, 35 – 60 cm Durchmesser, Oberfläche hellgrau. Die Krone besteht aus ungefähr 15 buschig gefiderdeten Blättern mit ungefähr 4 Metern Länge. Diese Sorte verträgt Kälte, solange die Temperaturen nicht unter 3°C absinken. Sie wächst unbeschadet an sonnigen Standorten, liebt jedoch eher habschattige Plätze.
  • Die kanarische Palme (Phoenix dactylifera) – echte Dattelpalme, Stamm 6 – 19 Meter hoch, manchmal bis 20 Meter, Durchmesser des Stamms ca. 50 cm. Gerader, dicker Stamm, der mit Rhombus förmigen Wülsten besetzt ist. Diese entstehen beim Abwerfen der Blätter. Die Palme bildet eine breit ausladende Krone aus Wedeln von 5 bis 6 Metern Länge, die sich herab biegen und ein frisches Grün besitzen. Die Palme kann Kälte von bis zu -7°C vertragen, aber keine abrupte Abkühlung.
  • Japanische Sagopalme (Cycas revoluta) – die Palmenblätter erreichen eine Länge von bis zu 180 cm und der Stamm eine Höhe von bis zu 8 Metern. Die Dicke des Stammes kann bis zu einem Meter Durchmesser erreichen. Sie besitzt 100 oder mehr dunkelgrüne und leicht glänzende Blätter. Sie erträgt Kälte bis zu -6°C, hat einen hohen Bedarf an Sonnenlicht.
  • Geleepalme (butia capitata) – eine der kältebeständigsten Palmengewächse der Welt. Der Stamm erreicht gewöhnlich eine Höhe von 2 – 6 Metern und einen Durchmesser von bis zu 50 cm. Am oberen Ende des Stamms befinden sich von 18 bis zu 32 gelb-grüne oder grau-grüne Blätter. Die Palme trägt Früchte von gelb-oranger Farbe, aus welchen wohlschmeckender Gelee gewonnen wird. Die Frostresistenz der Palme reicht bis zu -12°C.